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NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen

 

Zuschussverlage Worum geht es eigentlich?

als Button bestellbar
Aufklärung ist wichtig macht mit!



Es geht um "Verlage", die für eine Veröffentlichung Geld von Autoren verlangen. 
Damit sind grundsätzlich ausdrücklich nicht Herausgeber von wissenschaftlichen Fachpublikationen für kleine Expertenkreise, Studenten oder Doktoranten gemeint, sondern "Verlage", die Belletristik oder schöngeistige Literatur, Lyrik o. Ä. anbieten.
Belletristische "Verlage", die Geld von Autoren verlangen, werden allgemein ganz neutral unter dem Begriff „Zuschussverlage“ oder Pseudoverlage zusammengefasst. Manche nennen sich auch „Dienstleistungsverlage“.

Und darum geht es hier. Sie sind keine echten Verlage und verlangen für ihre Leistungen vom Autor Geld in Form von Druckkostenzuschüssen, Lektorat, Satz, Cover, Pflichtabnahmen, PR, Textbeiträgen in Anthologien u. v. m. mit den fadenscheinigsten Begründungen. 
Meist locken sie mit "Verlag sucht Autor" oder "Schreiben Sie? Wir verlegen Sie!" oder "Manuskript gesucht" u. Ä. Von einem seriösen Verlag werden Sie solche oder ähnliche Werbung niemals sehen.

Ausdrücklich zu betonen ist dabei, dass es nicht darum geht, grundsätzlich alle unterschiedlichen Buchfinanzierungsmodelle nach ihrer moralischen Vertretbarkeit zu beurteilen. Es geht darum, junge und unerfahrene Autoren auf die Problematik dieser Herangehensweise und der Folgen für ihre beabsichtigte und/oder weitere schriftstellerische Tätigkeit aufmerksam zu machen.

Der übliche Ablauf
Als unerfahrener Autor gerät man schnell an den Punkt, an dem man merkt, dass ein Buch noch lange nicht im Buchladen liegt, bloß, weil man es geschrieben hat.
„Wie finde ich einen Verlag“ ist sicherlich eine der am häufigsten gestellten Fragen, und es bedarf einiger Zeit, bis man sich alle nötigen Informationen zusammengesucht hat.
Der übliche Ablauf  ist:
  • Der Autor schreibt das Buch
  • Der Autor schickt das Manuskript an einen Verlag
  • Der Verlag ist interessiert, handelt einen Vertrag mit dem Autor aus
  • Ein Lektor lektoriert das Manuskript, bespricht ggf. Änderungen mit dem Autor
  • Der Autor setzt die Änderungsvorschläge ganz oder zum Teil um
  • Das Manuskript, zurück im Verlag, wird Korrektur gelesen, gesetzt, gedruckt, vertrieben
  • Das fertige Buch liegt im Buchhandel aus und kann endlich gekauft werden
Ohne Frage ist Punkt 3) einer der schwierigsten überhaupt, denn bis ein Verlag gefunden wurde, können Monate oder Jahre vergehen, vielleicht finden man überhaupt keinen. (Dass hierbei auch ein Agent zwischengeschaltet werden kann, sei einmal außen vor gelassen.)
Weil Punkt 3 so schwer ist, haken hier Zuschussverlage ein, die anscheinend händeringend nach Autoren suchen, Prospekte verteilen, das Manuskript sehr schnell als viel versprechend loben, eine Veröffentlichung in Aussicht stellen ... aber dann Geld dafür verlangen.
Beim Schreiben eines Buches mit allem, was man dazu handwerklich wissen muss, helfen einem auch unzählige Bücher zum Thema, Autorenvereinigungen, Seminare, Kurse und Diskussionsforen.
Bei der Suche nach Verlag oder Agent können einem die vielen hervorragenden Nachschlagewerke helfen, mit nützlichen Hinweisen und Verlagsadressen, wie zum Beispiel das „Handbuch für Autorinnen und Autoren“ oder das „Jahrbuch Autoren/Autorinnen“.

Es ist ein schwieriges Geschäft, nur wenigen gelingt es, einen Fuß in die Tür der großen Verlage zu  bekommen. Aber es gibt dabei in jedem Fall eine einfache Regel:
Der Autor bezahlt an keiner Stelle des gesamten Prozesses für irgendetwas.
Er schießt auch nichts vor, das später abgerechnet würde. Es werden auch keine Honorare vom Autor einbehalten.
Das Gegenteil ist der Fall, es ist immer der Verlag, der zahlt, und der Verlag schießt vor – und das wird später abgerechnet. Bei großen Verlagen gibt es sogar Garantiehonorare, die nicht einmal zurückzahlbar sind, wenn die Verkäufe sie nicht decken!

(Textauszüge aus: http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/index.php?id=6)


So denken Pseudoverleger über Autoren ... 




„Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
(René Descartes)











Während einer laufenden Insolvenz eines DKZV und einer damit verbundenen Übernahme eines anderen Unternehmens, das dafür neu gegründet wurde, wurden z. B. alle Autoren informiert, dass wenn sie den Nichteintritt des Autorenvertrages bestätigen (Beendigung des Vertrages wegen Übernahme) ihre Urheberrechte wieder an sie zurückgehen würden. Ob die Geschäftsleitung oder der Verfasser dieses Rundschreibens dieses Märchen glauben, sei dahingestellt, aber ein Autor tritt lediglich die Verwertungsrechte an den Verlag ab, nie das Urheberrecht, das verbleibt immer beim Autor und kann vererbt werden. An diesem Beispiel erkennt man gut, wie solche Unternehmen "ticken" und was versucht wird, unerfahrene Autoren zu täuschen und zu verunsichern. Wir unterstellen diesem DKZV natürlich nicht, dass er vielleicht selbst nicht weiß, dass er "nur" die Verwertungsrechte hat, vielleicht hat er in seiner eigenen Not etwas verwechselt und wollte ur-heben, was ihm nicht gehört ... 

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Liste bekannter Druckkostenzuschussverlage/Pseudoverlage


Bild frei verfügbar
Aufgeführt werden in dieser privat geführten Liste Pseudoverlage/Unternehmen/Verleger, die nachweislich von Autoren für die Vermittlung oder Veröffentlichung ihrer literarischen Werke Beträge als sogenannten Zuschuss oder Beteiligung verlangt haben bzw. verlangen (z. B. Produktionskosten bzw. Druck, Layout, Lektorat, PR, Marketing, Kaution oder über Pflichtabnahmen, etc.) oder den Autor in anderer Form an den Kosten bzw. dem unternehmerischen Risiko der Veröffentlichung beteiligen oder beteiligt haben. Dabei ist es unerheblich, ob diese Kosten "versteckt" oder transparent ersichtlich sind oder ob es sich um hohe oder geringe Zuschüsse handelt. Es werden alle Pseudoverlage gelistet ganz gleich, ob es sich um große, mittlere oder kleine Firmen handelt. 

Verlage, die Geld nehmen, sollten von Anfang an erkennbar sein daher diese Liste:

http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.de/p/blog-page_53.html

Diese privat geführte Liste wird ständig aktualisiert und darf gerne verbreitet werden. Vielen Dank, denn Aufklärung ist wichtig!    

Hinweis: Faire Dienstleister der Buchbranche gehören nicht auf diese Liste, da es sich um seriöse, transparente Dienstleistungsunternehmen handelt, die sich nicht "Verlage" nennen und die ihre Plattformen zur Veröffentlichung von Büchern und eBooks mit verschiedenen Dienstleistungspaketen gegen entsprechende Beiträge (incl. Preisrechner) zur Verfügung stellen.
 




 
Rechtsprechung: Das Landgericht München (Az 4 6 U 2250/09) hat mit Urteil vom 5. Februar 2009 entschieden, dass der Begriff "Pseudoverlag" zulässig sei. Er, so der Wortlaut im Urteil,
charakterisiert und beschreibt den Unterschied der Leistungen des Dienstleisterverlages von denen der üblichen Publikumsverlage, die insbesondere die finanziellen Aufwendungen für die Herausgabe eines Manuskripts als Buch vorlegen.
Weiter heißt es wörtlich in dem Urteil:
Die Dienstleisterverlage [...] sind eben keine Verlage, wie die herkömmlichen Verlage, wie sie im Verständnis auch der interessierten Verkehrskreise aber auch der Allgemeinheit bekannt sind.

 


Aktuelle Beiträge zum Thema finden Sie auf der Fb-Fanseite:
https://www.facebook.com/pages/NEIN-zu-DruckkostenzuschussverlagenPseudoverlagen/608314065921360

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 Keine Präsenz der Pseudoverlage auf Messen!

Um die Aktion und damit die Aufklärung zu unterstützen,
würden wir uns freuen, wenn ihr ein Selfie von euch
mit diesem Button auf sozialen Netzwerken postet
und/oder euer Foto uns zuschickt, sodass es auf
die Collagen kommen kann
(diese werden im Netz sowie hier auf der Seite zu sehen sein).
Ihr könnt den Anstecker natürlich auch auf Buchmessen,
anderen Buch-Events oder einfach unterwegs tragen
denn dieses Thema ist und bleibt präsent.

Aufklärung ist wichtig – macht mit!


Ein entsprechender Artikel dazu ist in der Ausgabe 4/2014 des Magazins "Qwertz" 
vom Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e. V. erschienen, 
worüber wir uns sehr freuen und uns an dieser Stelle für diese tolle Unterstützung bedanken.

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Infobroschüre als E-Paper




Kostenfreies eBook bei Amazon, ebook.de, kobo, Thalia u. a.

http://www.amazon.de/Pseudoverlag-Nein-danke-Kostenfreie-Infobrosch%C3%BCre-ebook/dp/B0122OS4Z4/ref=as_sl_pc_tf_mfw?&linkCode=wey&tag=wwwlektoratps-21
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